Gruppeninteraktion

Persönliche Konflikte auf die Gruppe abschieben ftl.

Man nehme an, story man sei in einer Gruppe.

Wenn man ein persönliches Problem mit einer Person aus einer Gruppe hat, viagra sale so ist das nicht irgendeine Schuld, die jene Gruppe zu tragen hat. Außerdem ist es auch sonst kein Grund, die Gruppe zu verurteilen.

Falls diese Gruppe nun den Konflikt ignoriert oder belächelt, so ist das höchstwarscheinlich nicht darin begründet, daß sie die Gegenseite unterstützt. Gerade bei langstehenden und bekannten Konflikten tendiert die Gruppe dazu, nicht den Konflikt zu werten, sondern daß dieser Konflikt öffentlich aufgetragen werden muss.

Insbesondere wenn dieser Konflikt zwar eigentlich die Gruppe betrifft, aber quasi sofort zur Instrumentalisierung von Antipathien herhalten muss.

Just my thoughts.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

2 Gedanken zu „Gruppeninteraktion“

  1. Es ist also nicht die Verantwortung der Gruppe, soziales Fehlverhalten innerhalb der Gruppe zu regulieren, um das gemeinschaftliche Leben innerhalb der Gruppe für alle Individuen erträglich zu machen?

    Viel mehr ist es also die Aufgabe der Gruppe, sich selbst zu bemitleiden, da sie einmal mehr in eine Situation gebracht wurde, in der sie eigentlich hätte reagieren sollen um ihre Integrität zu bewahren?

    Ist es nicht traurig, dass das schlechte Gefühl in der Bauchgegend, das ein Individuum dieser Gruppe aufgrund seiner Rolle als Zeuge dieser Geschehnisse empfindet, nicht Taten, sondern nur einen ausflüchtigen Blogeintrag hervorgebracht hat?

    Just my thoughts.

  2. Natürlich ist es für den einzelnen, der an dem entsprechenden Konflikt beteiligt ist, blöd, wenn die geschlossene Gruppe die Position der anderen am Konflikt beteiligten Person unterstützt und man sich plötzlich isoliert findet.

    Andererseits halte ich es für bedenklich, wenn eine Gruppe von Menschen ein rein funktionales Gebilde ist (z.B. ein Arbeitsteam) und sich komplett aus allem Zwischenmenschlichen heraushält, nach dem Motto „Regelt das gefälligst unter euch und lasst uns damit in Frieden.“ In manchen Fällen wäre es hilfreicher, entweder eine moderierende Funktion einzunehmen, wenn der Konflikt die Qualität der Gruppeninteraktion beeinträchtigt, oder auch klar Position zu beziehen, wenn eine der am Konflikt beteiligten Personen sich etwa moralisch/ethisch untragbar benommen hat.

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