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	<title>Kommentare zu: Unzulässiger Argumentationsstil</title>
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		<title>Von: Sozial herausgefordert: Humorverständnis</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/comment-page-1/#comment-11588</link>
		<dc:creator>Sozial herausgefordert: Humorverständnis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:20:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bei der Ver­stän­di­gung der Geschlech­ter, mit denen ich mich ja schon in vor­he­ri­gen Bei­trä­gen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] bei der Ver­stän­di­gung der Geschlech­ter, mit denen ich mich ja schon in vor­he­ri­gen Bei­trä­gen […]</p>
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		<title>Von: Tobias Wolter</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/comment-page-1/#comment-11473</link>
		<dc:creator>Tobias Wolter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 02:24:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit dem &quot;Verlieren&quot; war darauf eine Anspielung, daß Diskussionen zu diesem Thema sehr hitzig sind und sich oft einen Stellungskrieg zwischen persönlichen Standpunkten vertiefen, wie ich es ja auch zu meiner Schande zur Schau trage.

Verlieren also, in dem Sinne, daß es nichts bringt, eine Diskussion auf dieses Thema zu lenken, da meines Erachtens selten Erkenntnisse für die Beteiligten dabei abfallen, und sie oft nur zur Verhärtung der Fronten und Verschwendung von Zeit führen, während zwei Personen vom jeweils anderen zu überzeugen versuchen.

Und ich will eingestehen, daß ich gerne Sachen für mich passend auslege, gerade, wenn es einem leicht gemacht wird, es  so auszulegen.

Womit ich mich gerade rechtfertigern wollte waren folgende Sätze: &quot;Das mag alles vielleicht nicht so gemeint gewesen sein von den Autoren jeweils, aber wenn es mir gefühlt so leicht fällt, da was falschen reinzulesen, bin entweder ich zu verstarrt auf meine Meinung oder der Schreibende hat seine Meinung als einzig zulässig dargestellt.&quot;

Aber das könnte tatsächlich Ausredenfindung sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem “Verlieren” war darauf eine Anspielung, daß Diskussionen zu diesem Thema sehr hitzig sind und sich oft einen Stellungskrieg zwischen persönlichen Standpunkten vertiefen, wie ich es ja auch zu meiner Schande zur Schau trage.</p>
<p>Verlieren also, in dem Sinne, daß es nichts bringt, eine Diskussion auf dieses Thema zu lenken, da meines Erachtens selten Erkenntnisse für die Beteiligten dabei abfallen, und sie oft nur zur Verhärtung der Fronten und Verschwendung von Zeit führen, während zwei Personen vom jeweils anderen zu überzeugen versuchen.</p>
<p>Und ich will eingestehen, daß ich gerne Sachen für mich passend auslege, gerade, wenn es einem leicht gemacht wird, es  so auszulegen.</p>
<p>Womit ich mich gerade rechtfertigern wollte waren folgende Sätze: “Das mag alles vielleicht nicht so gemeint gewesen sein von den Autoren jeweils, aber wenn es mir gefühlt so leicht fällt, da was falschen reinzulesen, bin entweder ich zu verstarrt auf meine Meinung oder der Schreibende hat seine Meinung als einzig zulässig dargestellt.”</p>
<p>Aber das könnte tatsächlich Ausredenfindung sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lantzschi</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/comment-page-1/#comment-11472</link>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 20:50:36 +0000</pubDate>
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		<description>hallo thomas,

da du mich netterweise verlinkst, bin ich mal so frech und kommentiere :)

ich merke an deinem text, dass du dich mit den texten, die du verlinkst in eine ecke gedrängt fühlst. das verstehe ich.

das meinen diese texte jedoch überhaupt nicht. offenbar hast du nur das herausgelesen, was für dich relevant war: mann = vergewaltiger. 

die texte meinen im wesentlichen 3 dinge: 

a) die vielfache annahme einer dichotomie &quot;vergewaltiger = böser, gewalttätiger unbekannter mann, triebtäter&quot; ist falsch. die wird uns aber eben ständig vorgepredigt, z.B. in den medien. diese fälle gibt es zwar, machen aber nur einen bruchteil der fälle sexueller gewalt gegen frauen aus.

b) auch werden nicht alle männer unter generalverdacht gestellt, vergewaltiger zu sein, sondern dass vor allem in dieser grauzone, die diese dichotomie verursacht und damit die grauzone verharmlost, ein umfeld geschaffen wird, dass vergewaltiger schützt bzw. sexuelle gewalt gegen frauen fördert und kultiviert.

c) niemand will die unschuldsvermutung abschaffen. es geht darum, die integrität opfern von sexueller gewalt zu stärken und für die thematik zu sensibilisieren.

wo du darin einen &quot;unzulässigen argumentationsstil&quot; herausliest, verstehe ich nicht. offenbar hat jaykay dieselben dinge falsch gelesen wie du. anstatt aber auf thomas&#039; argumente einzugehen, versuchte er die thematik zu verharmlosen. er hörte nicht einmal zu, was thomas&#039; ihm im ausgangstext sagen wollte. und darum geht es: sich einmal zurückzunehmen und zuhören. den opfern eine stimme geben und sie wahrnehmen. und nicht die empfindungen der opfer zu negieren und ohne argumente zu behaupten: stimmt nicht. das ist nicht das, was wir uns im allgemeinen unter respekt vorstellen.

ebenso verstehe ich nicht, woher du deine unreflektierte meinung über gendertheorie und gleichstellungspolitik nimmst. wieso verliert jemand automatisch, der gleichstellungspolitik in eine diskussion einbringt bzw. auf die gleichberechtigung von mann und frau abstellt? anhand deiner mauen argumentation in dieser für sich stehenden thematik deute ich, dass du dich damit nicht oder nur in formal-ablehnender weise damit auseinandergesetzt hast. by the way: hast du dich schon einmal gefragt, was die aussagen &quot;weibliche frauen&quot; und &quot;unterdrückung der männer&quot;, &quot;gleichschaltungspolitik&quot; für eine motivation haben? 

es kommt immer darauf an, wer mit welchem hintergrund in welchen kontexten welche argumente vorbringt. und bei anicatha sehe ich so einige, die darauf schließen lassen, dass es ihm/ihr nicht um eine sachliche diskussion geht, sondern um reine polemik. sowas muss niemand ernst nehmen.

liebe grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo thomas,</p>
<p>da du mich netterweise verlinkst, bin ich mal so frech und kommentiere :)</p>
<p>ich merke an deinem text, dass du dich mit den texten, die du verlinkst in eine ecke gedrängt fühlst. das verstehe ich.</p>
<p>das meinen diese texte jedoch überhaupt nicht. offenbar hast du nur das herausgelesen, was für dich relevant war: mann = vergewaltiger. </p>
<p>die texte meinen im wesentlichen 3 dinge: </p>
<p>a) die vielfache annahme einer dichotomie “vergewaltiger = böser, gewalttätiger unbekannter mann, triebtäter” ist falsch. die wird uns aber eben ständig vorgepredigt, z.B. in den medien. diese fälle gibt es zwar, machen aber nur einen bruchteil der fälle sexueller gewalt gegen frauen aus.</p>
<p>b) auch werden nicht alle männer unter generalverdacht gestellt, vergewaltiger zu sein, sondern dass vor allem in dieser grauzone, die diese dichotomie verursacht und damit die grauzone verharmlost, ein umfeld geschaffen wird, dass vergewaltiger schützt bzw. sexuelle gewalt gegen frauen fördert und kultiviert.</p>
<p>c) niemand will die unschuldsvermutung abschaffen. es geht darum, die integrität opfern von sexueller gewalt zu stärken und für die thematik zu sensibilisieren.</p>
<p>wo du darin einen “unzulässigen argumentationsstil” herausliest, verstehe ich nicht. offenbar hat jaykay dieselben dinge falsch gelesen wie du. anstatt aber auf thomas’ argumente einzugehen, versuchte er die thematik zu verharmlosen. er hörte nicht einmal zu, was thomas’ ihm im ausgangstext sagen wollte. und darum geht es: sich einmal zurückzunehmen und zuhören. den opfern eine stimme geben und sie wahrnehmen. und nicht die empfindungen der opfer zu negieren und ohne argumente zu behaupten: stimmt nicht. das ist nicht das, was wir uns im allgemeinen unter respekt vorstellen.</p>
<p>ebenso verstehe ich nicht, woher du deine unreflektierte meinung über gendertheorie und gleichstellungspolitik nimmst. wieso verliert jemand automatisch, der gleichstellungspolitik in eine diskussion einbringt bzw. auf die gleichberechtigung von mann und frau abstellt? anhand deiner mauen argumentation in dieser für sich stehenden thematik deute ich, dass du dich damit nicht oder nur in formal-ablehnender weise damit auseinandergesetzt hast. by the way: hast du dich schon einmal gefragt, was die aussagen “weibliche frauen” und “unterdrückung der männer”, “gleichschaltungspolitik” für eine motivation haben? </p>
<p>es kommt immer darauf an, wer mit welchem hintergrund in welchen kontexten welche argumente vorbringt. und bei anicatha sehe ich so einige, die darauf schließen lassen, dass es ihm/ihr nicht um eine sachliche diskussion geht, sondern um reine polemik. sowas muss niemand ernst nehmen.</p>
<p>liebe grüße</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Diandra</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/comment-page-1/#comment-11471</link>
		<dc:creator>Diandra</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 20:33:25 +0000</pubDate>
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		<description>Euch ist natürlich klar, dass wir nur dann gleichberechtigt sein wollen, wenn es für uns etwas zu holen gibt. Und dass die &quot;Alle Männer sind brutale Schweine&quot;-Karte überaus hilfreich ist dabei, seinen Kopf durchzusetzen. *g*

Ich kenne, ehrlich gesagt, keine einzige Frau, die nicht zum einen oder anderen Zeitpunkt in ihrem Leben Opfer mehr oder weniger extremer Übergriffe wurde. Glücklicherweise sind etwa 99% von ihnen trotzdem der anderen Hälfte der Bevölkerung gegenüber fair und aufgeschlossen sind (und keine, die ich kenne, guckt einen fremden Mann an und denkt automatisch: Hilfe, der könnte mir etwas tun!)

Meiner Meinung nach sollten beide Seiten sich tatsächlich mal um RICHTIGE Gleichberechtigung bemühen. Aber spätestens wenn das nächste Mal die Wasserflaschen in den zweiten STock hochgetragen werden müssen, sind die Frauen wieder kleine hilflose Medchen. (^v^)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Euch ist natürlich klar, dass wir nur dann gleichberechtigt sein wollen, wenn es für uns etwas zu holen gibt. Und dass die “Alle Männer sind brutale Schweine”-Karte überaus hilfreich ist dabei, seinen Kopf durchzusetzen. *g*</p>
<p>Ich kenne, ehrlich gesagt, keine einzige Frau, die nicht zum einen oder anderen Zeitpunkt in ihrem Leben Opfer mehr oder weniger extremer Übergriffe wurde. Glücklicherweise sind etwa 99% von ihnen trotzdem der anderen Hälfte der Bevölkerung gegenüber fair und aufgeschlossen sind (und keine, die ich kenne, guckt einen fremden Mann an und denkt automatisch: Hilfe, der könnte mir etwas tun!)</p>
<p>Meiner Meinung nach sollten beide Seiten sich tatsächlich mal um RICHTIGE Gleichberechtigung bemühen. Aber spätestens wenn das nächste Mal die Wasserflaschen in den zweiten STock hochgetragen werden müssen, sind die Frauen wieder kleine hilflose Medchen. (^v^)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: blacky</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/comment-page-1/#comment-11470</link>
		<dc:creator>blacky</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:32:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe vor langer, langer Zeit mal versucht, in ... hm ... &quot;feministisch orientierten Kreisen&quot; mitzumachen, primär als Lehrer, was technischen Kram angeht. Äusserst vorsichtig, eher passiv, meine Hilfe anbietend aber weder anbiedernd noch überfahrend. Irgendwann hab ich dann aber doch einen Fehler gemacht. Ein Mann frug, ob er denn auf einer Mailingliste willkommen sei, darauf antwortete eine der Projektgründerinnen (böse Zungen nannten sie das Alpha-Weibchen) &quot;Deine Sorte wollen wir hier nicht!&quot; plus ein paar echt unter der Gürtellinie liegenden Anspielungen Richtung Misogynist, Frauenhauer usw. Als er dann sagte, dass er den Tonfall uncool fände, wurde ihm derart der sprichwörtliche aufgerissen, dass ich nicht umhin konnte, einzuschreiten. Daraus entstand dann eine Diskussion, nein ein Flamefest, dass mit zwei Bans (er und ich) von allen Mailinglisten des Projekts und &quot;KOMMT JA NICHT WIEDER IHR *chain of expletives*!&quot;

Seither habe ich auf derlei Projekte ü-ber-haupt keinen Bock mehr. Sollen die Berufsbetroffenen ihren Scheiss alleine machen. Ich &quot;empowere&quot; niemanden mehr, der sich nur dadurch definiert, dass er/sie/es unterdrückt wird. Menschen helf ich gerne. Aber bitte ohne Genderscheiss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor langer, langer Zeit mal versucht, in … hm … “feministisch orientierten Kreisen” mitzumachen, primär als Lehrer, was technischen Kram angeht. Äusserst vorsichtig, eher passiv, meine Hilfe anbietend aber weder anbiedernd noch überfahrend. Irgendwann hab ich dann aber doch einen Fehler gemacht. Ein Mann frug, ob er denn auf einer Mailingliste willkommen sei, darauf antwortete eine der Projektgründerinnen (böse Zungen nannten sie das Alpha-Weibchen) “Deine Sorte wollen wir hier nicht!” plus ein paar echt unter der Gürtellinie liegenden Anspielungen Richtung Misogynist, Frauenhauer usw. Als er dann sagte, dass er den Tonfall uncool fände, wurde ihm derart der sprichwörtliche aufgerissen, dass ich nicht umhin konnte, einzuschreiten. Daraus entstand dann eine Diskussion, nein ein Flamefest, dass mit zwei Bans (er und ich) von allen Mailinglisten des Projekts und “KOMMT JA NICHT WIEDER IHR *chain of expletives*!”</p>
<p>Seither habe ich auf derlei Projekte ü-ber-haupt keinen Bock mehr. Sollen die Berufsbetroffenen ihren Scheiss alleine machen. Ich “empowere” niemanden mehr, der sich nur dadurch definiert, dass er/sie/es unterdrückt wird. Menschen helf ich gerne. Aber bitte ohne Genderscheiss.</p>
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