9. Dezember 2009: Dinge, die man als Mann nicht sagen darf
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich doch manche Menschen als realitätsfremd in ihren idealistischen Äußerungen darstellen. Diese ganze Gendersache ist auch so ein Thema, wo einige Leute scheinbar echt Bestätigung und Kompensation suchen. Dabei wird dann ein so banal doofer rhetorischer Stil verwendet, daß er stark an Argumente der Form „Nichts zu verbergen“ oder „Seid ihr etwa für die Terroristen?“ erinnert. Selbst wenn in diesem Falle es viele Leute gibt, die darüber die Nase rümpfen, ist es genau so ein Kampf gegen Windmühlen, zu versuchen, mit Genderleuten zu argumentieren.
Gerade als Mann.
Soviel zur Gleichberechtigung der Meinungen.
Auf jeden Fall freut es mich daher um so mehr, daß andere Leute aussprechen, was ich eigentlich gar nicht sagen darf:
Es gibt ein paar –weibliche– Frauen […], die sich auf den Schlips getreten fühlen, sobald man die “Gleichberechtigung” kritisiert, die eigentlich gar keine Gleichberechtigung mehr ist, sonder eigentlich eher die Unterdrückung der Männer[.]
Dieses leicht gekürzte Zitat stammt aus dem Artikel Feedback der Grünen von anicatha. Dort listet sie einige der Reaktionen auf, die sie bekommen hatte, nachdem sie die übertriebene „Frauengleichschaltungberechtigung“ der Grünen kritisierte.
Ich will mich hier nicht wirklich dazu äußern. Ich könnte ein Buch dadrüber schreiben, wie peinlich die ganze Frauengleichberechtigungsbewegung sich manchmal verhält, als sie sich nach den ersten (wichtigen) grundlegenden Erfolgen in eine Art Megalomanie stürzte.
Aber ich habe einfach keine Lust auf die ganzen Flamewars, also lasse ich es.

wo er recht hat :D
[…] Rahmen meines letzten Beitrages beschwerte ich mich darüber, daß Frauen, die Emanzipation übertreiben, gerne einen […]
[…] Probleme bei der Verständigung der Geschlechter, mit denen ich mich ja schon in vorherigen Beiträgen […]