Wie die Antifa sich selbst blamiert

Der Autor argumentiert den moralischen Verfall der Linksextremen anhand ihres Spams.

Wer den Autor kennt wird sicher wissen, order daß er nicht unbedingt ein Freund jedweder Extremisten ist; aber insbesondere haben die Linksextremisten einen besonderen Platz, nurse da sie im Gegensatz zum rechten Rand sogar tatsächlich nervig sind.

So auch die letzten Tage wieder. Als Mitleser einer öffentlichen Liste eines Kölner Vereins durfte der Autor Mails lesen, illness die die Kölner Antifa scheinbar als eine Art Newsletter verschickt. Die Person, welche diese öffentliche Mailingliste da eingetragen hat, muß noch gefunden und verbrannt werden.

Auf jeden Fall kamen über die letzten Tage schon mehrere Mails an:

  1. Ein einfacher Aufruf zur gewaltbereiten Demonstration gegen Rechtsextreme
  2. Ein Aufruf „Nazis angreifen – Nazi-Wohnungen anzünden !”
  3. Und die Post von heute: „Faschisten-Schweine versenden Spam !”

Die Plenkerei war auch im Original, aber das ist jetzt eher ein Nebendetail.

Fangen wir also mal an… Die Antifa ist also gegen die Rechten, welche gegen eine demokratische Grundordnung sind, in der jeder die gleichen Rechte und Pflichten gegenüber der Gesellschaft innehat. Die logische Schlußfolgerung wäre also, daß die Antifa auch gegen sich selbst Krieg erklären müsste, da sie immerhin selber anderen Leuten die Rechte – wie auf, zum Beispiel, körperliche Unversehrtheit – offenkundig entziehen.

Wie der Autor schon mal im Rahmen einer anderen Diskussion hörte: „Mein Kommunismus funktioniert eh nur mit mir!” – von daher nimmt er mal an, das es tatsächlich Linksextreme gibt, die diese Gewalt nicht gut heißen. Aber leider ändert es nicht die Tatsache, daß man nunmal sehr viel von den Gewaltbereiten hört.

Dann also zur zweiten Mail – Nazi-Wohnungen anzünden.

Nun. Scheinbar ist die Antifa wieder dazu bereit, sich selbst auf ein Niveau mit den Rechten zu begeben. Wir erinnern uns an die letzte große Aktion, wo die Häuser und Geschäfte von Andersdenkenden™ von den guten Bürgern zerstört und in Brand gesetzt wurden. Dieses Ereignis ging als Reichskristallnacht in die Geschichtsbücher ein.

Und zum dritten: der vermeintliche Spam der Rechten.

Meine Liebe Antifa – der Autor hat gerade extra noch mal in seiner Mailbox nachgeschlagen. Abgesehen von einer Mail des SPD-MdB Martin Dörmann und einigen sehr verblendeten Personen gibt es in den letzten zehn Jahren nichts, was auch nur annähernd rechts wäre, in seiner Inbox. Von der Antifa, hingegen, sind es innerhalb der letzten Woche schon drei Mails, eine lächerlicher als die andere.

Ehrlich. Lasst gut sein.

Sentimentalität im Alltag

Ich bin im Rahmen vollkommen anderer Recherchen auf einen interessanten Artikel im Blog von Alistair Pott gestoßen: „Lost wallets with baby photos more likely to be returned“.

Was eine britische Studie offenbar herausfand: wenn man sein Portemonnaie wiederhaben will, check nachdem man es verloren hat, muß man offenbar ein Babyphoto mit reinstecken. Sonst scheint es den meisten Briten zu viel Aufwand zu sein, ein Portemonnaie wieder zurückzugeben an den Besitzer. Die Schlussfolgerung ist hier offenbar, daß es den meisten Findern wohl das Herz erweicht, und daß man natürlich sein bestes tun muß, dem Vater – oder der Mutter – die Geldbörse wieder zurückzubringen.

Mit anderen Worten ist hier mal wieder Sentimentalität der einzige Motivator für soziale Verantwortung, und nur ein geringer Teil der Menschen scheint sich zu denken, dass es einfach richtig ist, einen Geldbeutel wieder seinen Weg in Richtung Besitzer finden zu lassen.

Aber es ist ja nicht so, als wäre es sonderlich selten im Alltag, daß die Sentimentalität das Handeln beeinflusst. Sicherlich stimmen die meisten Leute zu, daß nur richtig kaltherzige, kapitalistische Wurstverkäuferinnen dem sechsjährigen Sohn des Vaters, der gerade die Nahrung für die Familie erjagtFleisch einkäuft, kein Stück Fleischwurst geben würden.

Und so spaltet sich wieder etwas… Wenn man den vollen Umfang der Sozialfreundlichkeit genießen will. Man sollte schon fast einen Kindermietservice einführen, damit man andere Nachteile (Obdachlos, Arbeitslos, Übergewichtig, Junkie oder Single) ausgleichen kann, wenn es um soziale Interaktionen geht.

Was ich mir nur die ganze Zeit fragte: was ist, wenn es eine Gucci-Handtasche mit einem Babyphoto drin ist?

Und: skalieren Babyphotos? Oder wird es eine schlechtere Chance, wenn man scheinbar eine Großfamilie hat?

Zusatzfrage: Was ist mit einer teuren Gucci-Handtasche, die Kinderbilder drin hat?