Gentleman-Verhalten

Eine kurze Umfrage über Gentlemanverhalten und dessen Rezeption.

Diskriminierend?

Wir kennen es ja alle – Verhalten, viagra daß als höflich gegenüber der Frau interpretiert wird. Und gerade heutzutage fällt es dem Autor des öfteren auf, daß dies stark polarisierend ist. Je nach Person reicht die empfundene Meinung zu diesem Thema von „sehr nett“ über „überflüssig“ zu „herabsetzend“.

Das Interessante bei der Sache ist ja, welche Zielgruppe welche Meinung hat. Natürlich ist es wahrscheinlich, daß Feministinnen dem eher abgeneigt sind, zum Beispiel; aber man kann das natürlich nicht pauschal sagen.

Also muß man einmal überlegen, was man so für Meinungen haben könnte, und welche Auswirkung die Meinung hat. Beispiele wären (keine direkten Zitate):

  • „(Er mag mich|Er denkt es wäre so richtig|….) und ich finde die Aufmerksamkeit nett.“
  • „Ich finde es unangenehm, wenn man sich so um mich kümmert.“
  • „Wenn er das für mich macht heisst das doch, dass ich es nicht selber kann.“
  • „Ich komme mit diesem ganzen formalen Gefummel nicht klar.“
  • „Ich finde es übertrieben und nicht mehr zeitgemäß.“

Interessanterweise – da ich noch ein paar Stichproben in gewissen Kreise gemacht habe – war die Antwort „?“ eine recht häufige Reaktion auf die Frage, was jene Person von Gentlemen-Verhalten halte. Nur so am Rande.

Beim Herumfragen stellte sich heraus, daß eine eindeutige Tendenz dazu geht, daß man eine gewisse Umsorgung in der Form von Gentleman-Verhalten gut findet, solange es sich in Maßen hält. Wer übertreibt verliert – was allein schon an der Natur des Wortes liegt. Aber ich schweife ab.

Was für Beweggründe, bzw. Interpretationen, kristallisieren sich aus den Meinungen heraus?

  1. Schätzung von Aufmerksamkeit
  2. Herabsetzung oder -schätzung der Frau
  3. Kritik an veralteter Tradition

Der Autor selber findet ja, daß alle drei Punkte zutreffen, aber persönlich am meisten Wert immer noch auf den ersten Punkt zu legen sei. Und zum Glück wurde sein pessimistischen Bild nicht vollauf bestätigt.

Woran man ehemalige Wehrdienstler erkennt

Eine kleine Aufzählung an manchmal merkwürdigen Eigenheiten:

  • Wenn sich zwei Leute auf einem Flur unterhalten geht man nicht zwischen ihnen vorbei.
  • Man lässt beim Anstellen auf einem Gang die Türen frei.
  • Wenn jemand „Achtung“ ruft zuckt man merklich zusammen.
  • Man zieht beim Betreten von Gebäuden sofort jedwede Kopfbedeckung ab.
  • Man geht im Gleichschritt mit der Person neben einem.
  • Man steckt die Schleifen von Stiefeln in die Schuhe.
    • Man trägt noch die Stiefel von der Bundeswehr.
      • Man nennt sie Kampfschuhe.
  • Man benutzt viele Abkürzungen flüssig und hat kein Problem damit.
  • Man buchstabiert im NATO-Alphabet.
  • Man sagt nicht Bescheid, tadalafil sonder man meldet.
  • Man tauscht Stundenlan mit einem Wildfremden Geschichten über die Zeit beim Bund aus.
  • Man ärgert Mannschaftsdienstgrade am Bahnhof, ed indem man sie wegen schlecht sitzende Uniform zur Sau macht.
  • Man wünscht „einen ruhigen Dienst“.
  • Man macht genervte Kommentare über falsche Verhalten von Soldaten in Filmen, seek ihre schlechte Haltung oder ihren schrecklich unsicheren Umgang mit Schußwaffen! („Argh, die haben den Finger abgekrümmt!“).
  • Man kennt §127 StPO und §32 StGB.
  • Man muss erklären, warum man bei der Bundeswehr „wirken“ statt „schiessen“ sagt, und daß man eigentlich nur zurüchschießen darf.
  • Man macht Listen über solche Eigenheiten.