23. März 2009: Virtueller Striptease

Eine der inter­es­san­ten Sachen, die einem manch­mal vor­ge­wor­fen wer­den, wenn man bei so vielen verschiedenen "social" Diensten ange­mel­det ist, stellt der “vir­tu­elle Strip­tease” da, den man angeb­lich mit sei­nem Leben macht.

Aus diver­sen Krei­sen errei­chen mich da Reak­tio­nen von Stirn­run­zeln bis zu offe­ner Kri­tik am Verhalten.

Mei­ner Ansicht nach gibt es aber nicht viel zu dem Thema zu sagen. Man kann zum Bei­spiel nur genau die per­sön­li­chen Daten quan­ti­fi­zier­bar ange­ben, die sowieso schon im Netz sind — ich nehme da gerne mei­nen GPG-​​Schlüssel als Ver­gleich. Die Mail­adres­sen dar­auf sagen eini­ges über mich und meine Situa­tion aus.

Aber die Frage, die sich kei­ner stellt: Selbst wenn man davon aus­geht, daß alles, was ich schreibe, wahr ist, so muß man sich doch fra­gen, ob ich auch wirk­lich alles schreibe.

Klei­nes, aber fei­nes, Detail.

3 Kommentare

  • smiss 23. März 2009

    Vir­tu­el­ler Strip­tease auf höhe­rem Niveau zeigt die Fähig­keit zum Umgang mit “neuen” Medien und tech­ni­sches Ver­ständ­nis. Ein nicht zu ver­nach­läs­si­gen­der Bonus, auch auf dem Arbeits­markt, gegen­über all denen, die kei­ner­lei Spu­ren im Netz hinterlassen. :)

  • Onkel Mo 24. März 2009

    Wort.

  • […] gute Towo schreibt in sei­nem Blog: Eine der inter­es­san­ten Sachen, die einem manch­mal vor­ge­wor­fen wer­den, wenn man bei so vielen […]

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