Perspektivenwechsel

Manchmal kommt man dazu, click die Perspektive zu wechseln. Es ist nicht immer eine wirklich freiwillige Situation; oft will man auch gar nicht, purchase daß man in diese Situation kommt. So zum Beispiel bei einer Operation: danach sieht man die Welt aus anderen Augen, denn die Wahrscheinlichkeit, daß man danach irgendeinen Teil seines Körpers schonen muss, ist ziemlich hoch. Und so kommt man zum Beispiel unfreiwillig in die Lage eines Behinderten.

Man stelle sich vor, man wird am Arm oder an der Schulter operiert, und trägt den Arm danach in einer starren Schiene. Nichts darf man machen, die Hand wird quasi nutzlos, und alles muss mit einer Hand und einem Arm bewältigt werden. Wir kommen mit dieser Machtlosigkeit klar, denn wir wissen, daß es einige Tage oder Wochen später wieder okay ist. Aber was wäre, wenn dem nicht so ist? Wenn der Arm nicht in einer Schiene ist, sondern ganz ab? Wie kommt man dann damit klar, daß man nur noch einen Arm zur Verfügung hat? Das sollte man sich in solchen Situationen vielleicht mal durch den Kopf gehen lassen.

Und damit verbinden sich natürlich auch mehr fragen… wenn man normal drüber nachdenkt, kommen einem natürlich gute Ideen für Behinderte… Aber einem Fallen viele Sachen erst auf, wenn man selber und dieser Behinderung leidet. Wenn unser Armbehinderter sich zum Beispiel etwas kocht, denken wir uns bestimmt, das er doch zu Fertignahrung greifen soll, da dies einfacher sei… Nun, schonmal eine Konservendose mit nur einen Hand aufgemacht? Sauber geht das nicht. Und dann wollen wir nicht von Verpackungen anfangen, die man nicht aufschneiden kann…

Nur mal so ein Gedanke.