Defacement für Doofe, Part 42

Ja, natürlich ist es überaus einladend, eine Seite, die zumindest laut Headerangaben noch WordPress 1.5.2 fährt. Das ist ja quasi das selbe, als würde man ein Schild dran hängen „Bitte crack mich!“.

Schön und gut. Dann aber bitte nicht auf diese Art und Weise. Das ist einfach nur kindisch. („Greez“) Wenn, dann sollte man einfach nur subtil den Nutzernamen des Blogbesitzer um einen Buchstaben verlängern oder ähnliches. Etwas, was ihm auffällt und dezent einen Hinweis gibt.

Hinweis: Im obigen Bild mal scharf auf die Links achten. Wer es nicht weiß – das „NPD-Blog“ ist ein NPD-kritisches Blog, welches über die Entwicklungen der NPD, die man nun so leicht nicht mitverfolgen kann, berichtet. Vergleiche auch „NPD-Blog versus NPD“ als externe Quelle.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf guckt man sich jetzt diesen Screenshot. Und denkt einmal kurz darüber nach, wie einfach und gravierend sich die „antifaschistische Bewegung“ doch blamieren kann. Könnte natürlich auch die rechtsradikale Bewegung gewesen sein, einen sehr cleveren Zug verfolgend, aber die sind sich für sowas zu stolz und nach einem jüngerem Beitrag zum Thema bin ich mehr als gewillt, zu glauben, daß da echt ein Pack von idiotischen Illiteraten am Werk war.

Das Internet – lasciate ogni speranza, voi ch’entrate.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

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