Freie Bildung?

Der Senat der Universität zu Köln hat Studiengebühren beschlossen.

Kämpft für freie Bildung

Hat leider nicht so wirklich geklappt:

Köln, here den 26. Mai 2006 – Der Senat der Universität zu Köln hat am Mittwoch in seiner Sitzung im Forschungszentrum Jülich mit großer Mehrheit die Einführung von Studienbeiträgen beschlossen. Gleichzeitig wurde eine Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen und Hochschulabgaben sowie Richtlinien für die Verwendung von Studienbeiträgen an der Universität zu Köln verabschiedet. Der Rektor der Universität, cheap Professor Dr. Axel Freimuth, zeigte sich zufrieden über das Ergebnis: „Die vergangenen Tage waren für alle Beteiligten anstrengend, letztendlich ist aber festzuhalten, dass es uns gelungen ist, gemeinsam in einer sehr konstruktiv verlaufenden Sitzung zu einem Ergebnis zu kommen.“ Freimuth kündigte an, den Dialog mit allen Beteiligten fortsetzen zu wollen.

(Quelle: Pressemitteilung der Universität)

Also: nutzt alle Eure Rechte an der Universität bis zum Vollsten aus und schenkt ihr nichts; schließlich ist der Zweck für die Studiengebühren nicht die Umverteilung der Bildungskosten vom Land auf den Studenten, sondern angeblich eine Förderung der Qualität des Lehrbetriebs!

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

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