Sprachfähigkeit

In der heutigen jüngeren Generation ist es ja immer wieder verwunderlich, viagra sale wie sprachungewand die ganzen Pänz doch sind. Das Daß wir nicht inzwischen zu der vollkommenen Kommunikation via Zeigen und Grunzen verkommen ist wohl nur der Gewohnheit zu verdanken – schließlich motiviert der Rechner ja einen schon dazu.

Verstehen kann man es ja noch, stomach wenn die Leute den Unterschied zwischen „Wieso“ und „Warum“ nicht kennen – immerhin ist das Wissen über diesen in keiner Generation je so recht verbreitet gewesen. Aber wenn man dann Leute kennt, die regelmäßig „als“ und „wie“ vertauschen, frägt man sich doch, was mit den Leuten vorgeht. Auch sehr beliebt sind so interessante Superlative wie „Einzigste“, die einem ja schon fast die Galle hochtreiben.

Die obigen Beispiele schildern aber nur die Situation des geplagten Kenners der deutschen Sprache, wenn er mit Deutsch konfrontiert wird. Heutzutage gibt es immer und immer mehr Pseudodeutsch, welches den Anspruch erhebt, die selbe Sprache zu sein, es aber mitnichten ist. Dazu zählt natürlich die zahlreiche Aufnahme von Wörtern aus dem Englischen. In einigen wenigen Fällen, wo z.B. das englische Wort eine differenziertere Bedeutung als das eventuell gar nicht vorhandene deutsche Äquivalent trägt, ist das ja noch fast verstandlich – „Girlfriend“ ist halt weitaus qualifizierter als „Freundin“. Dennoch sieht man es ja oft, daß sinnlos Wörter übernommen werden, weil sie „cool“ klingen – q.e.d. Dieser Pestilenz ist schon fast nicht mehr entgegenzuwirken, und man benutzt solche Wörter teilweise unfreiwillig mit, einfach nur, um noch irgendwie Kommunikation zu ermöglichen. Wenn man Englisch reden will, dann soll man es auch gefälligst ganz reden – aber das wäre ja zu viel verlangt. Schließlich ist Englisch ja eine sooo schwere Sprache, deren Erlernung der gemeine Schüler (studiosus asapiens) ja heutzutage nicht mehr meistern kann.

Wo man gerade beim Erlernen von Sprachen spricht: Mastering Swedish, via al.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

5 Gedanken zu „Sprachfähigkeit“

  1. Ich glaube Deutsch bräuchte dringendst einen einen neuen Release, es gibt einfach einen Haufen von Fehlern in der Sprache selber. Unsere Art zu zählen ist mir einfach peinlich..

  2. 1.Person Singular, Indikativ, Präsens, aktiv von „fragen“ = „fragt“ und nicht „frägt“.

    Wer im Glashaus sitzt….

    Herzliche Grüße!

  3. interessant eigentlich, warum sich viele diesen dorn ins auge stecken.
    eine sprache wird nicht von einzelnen gemacht. die entwickelt sich, was zum einen in der zweckgebundenheit und zum anderen daran liegt, dass sie von so vielen mitgliedern so vieler regional, politisch und kulturell unterschiedlicher gruppen gesprochen wird.
    es ist einfach unmöglich da zu sagen: „so und nicht anders.“ und mir erschließt sich auch nicht, wieso man das in größerem maße tun sollte, als eine ‚hochsprache‘ in bildungseinrichtungen zu lehren.
    so lange sich alle noch halbwegs verstehen und die, die hochdeutsch können müssen, die möglichkeit haben sie sich anzueignen…

  4. Natürlich wird eine Sprache nicht von Einzelnen gemacht, aber wenn Gruppen dahingehen und radikal versuchen, das Niveau aus der Sprache zu ziehen zum Wohle des simpleren Verstehens, so landen wir bei einer unkulturellen Kunstssprache wie Esperanto.

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