Lieber Google-Leser

In bester Tradition von Blacky sollte man im neuen Monat einfach mal durch die Logdateien des Webservers gehen und so gucken, mit welchen Suchanfragen die Leute bei Google auf die eigene Seite kommen.

Die Perlen dieser Suche sind:

  • sexualtrieb:
    Lieber Googler, der ist bei mir definitiv vorhanden, dennoch ist es für Dich der falsche Ort, danach hier zu suchen.
  • kacken verboten:
    Auf sozial-herausgefordert.de verbitte ich es mir, daß hier einfach wer in der Gegend herumkackt, das ist wahr.
  • massen eigene meinung:
    Massen sind schwer geeignet, eine eigene Meinung zu gewinnen, wobei der Meinungsaustausch trotzdem oft auf dieses Prinzip zurückzuführen ist.
  • installieren spiele auf externe festplatte:
    Mach’s einfach, ’s passt scho‘!
  • was ist schon sozial?:
    Das Frage ich mich auch oft, lieber Leser, und manchmal scheint mir, als gäbe es dafür keine echte Antwort.
  • quantensprung leute die nichts zu sagen haben:
    Quantensprünge bei Idioten? Sollten sie etwa die Klappe halten? Träum‘ weiter.
  • vorratsdatenspeicherung genetik:
    Dieser Gedanke stimmt mich gar nicht wohl.
  • hast du n problem? 2.0:
    Eine geschickte Kombination: es heißt eigentlich „Web 2.0“, ist aber eindeutig ein Problem.
  • complete viewable version of rainbow six by tom clancy:
    Gibt’s bei Amazon.
  • jungfrauen geschichten:
    Dies ist keine pornographische Webseite!
  • wie lästert man über andere personen:
    Vorsichtig und wahrheitsgetreu.
  • eltern haben eigentum trotzdem hartz 4:
    Genialer Trick, da solltest Du drüber bloggen.
  • gemüse massaker das spiel:
    Wird warscheinlich gleichzeitig mit dem MMORPG „Vegetarians“ veröffentlicht.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

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