29. Januar 2006: Absondern von Meinung

Von Jens Scholz seinem Blog erfährt man, daß ein Herr Jean-​​Remy von Matt sich dar­über auf­regt, daß als Reak­tion auf seine Werbekampagne, die gegen Mie­se­pe­trig­keit gezielt sei, mit Mie­se­pe­trig­keit beant­wor­tet wird:

  1. Von den Web­logs, den Klo­wän­den des Inter­nets. (Was berech­tigt eigent­lich jeden Com­pu­ter­be­sit­zer, unge­fragt seine Mei­nung abzu­son­dern? Und die meis­ten Blog­ger son­dern ein­fach nur ab. Die­ser neue Tiefst­stand der Mei­nungs­bil­dung wird deut­lich, wenn man unter www.technorati.com ein­gibt: Du bist Deutschland.)

Mir fiel da ein, daß es da so ein überschauliches Dokument gibt, in dem Fol­gen­des steht:

  1. Jeder hat das Recht, seine Mei­nung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu ver­brei­ten und sich aus all­ge­mein zugäng­li­chen Quel­len unge­hin­dert zu unter­rich­ten. Die Pres­se­frei­heit und die Frei­heit der Bericht­er­stat­tung durch Rund­funk und Film wer­den gewähr­leis­tet. Eine Zen­sur fin­det nicht statt.

Bür­ger­tum, Herr Jean-​​Remy von Matt, ist, wie man­che Situa­tio­nen im Schach, eine schreck­li­che Sache.

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