26. Januar 2006: Modewörter: Web 2.0
Das Problem im allgemeinen mit diesem Begriff namens “Web 2.0″ ist es, daß entweder die Geeks langsam ihren Verstand einbüßen, die Firmen zu viel Einfluß haben oder Bloggen wirklich so doof ist, wie ich manchmal denke. Wenn ein paar Leute mal nict direkt in allem eine ach so tolle Revolution sehen würde, wäre das ganze nämlich keine besonders große und tolle Entwicklung, sondern etwas ganz normales, und nicht solch ein “Quantensprung” wie es gerne von Buzzword-Benutzern genannt wird.
Zu dem Thema muß man aber auch sagen, daß es einige ganz interessante Abhandlungen gibt. Bei D-Frag, zum Beispiel, wurde gemäß dem eigentlichen Hauptthema der Seite eine Parallele zwischen Spielen und der Neuen Bewegung™ gezogen, welche sich ganz interessant liest — selbst wenn ein gewisser Fanboy im Autor steckt, der sich aber zum Glück auch selber auf die Schippe nimmt.
In Nachforschungen zum Begriff stolperte ich auch über ein sehr nettes Fundstück, welches sich selbst den “Web 2.0 Validator” schimpft. Angelehnt an den W3C Validator überprüft diese Seite einen vom Benutzer übergebenen URL mit diversen Tests auf seine “Web 2.0-Punktzahl”, darunter so nette Perlen wie “Is in public beta?”, “Mentions Less is more?”, “Uses the blink tag?” und “Has AdSense?”. Einfach mal ausprobieren.

Danke für die freundliche Kritik und für den höchst amüsanten Link zum Web 2.0 Validator…