Modewörter: Web 2.0

Web 2.0 *spuck*.

Das Problem im allgemeinen mit diesem Begriff namens „Web 2.0“ ist es, find daß entweder die Geeks langsam ihren Verstand einbüßen, die Firmen zu viel Einfluß haben oder Bloggen wirklich so doof ist, wie ich manchmal denke. Wenn ein paar Leute mal nict direkt in allem eine ach so tolle Revolution sehen würde, wäre das ganze nämlich keine besonders große und tolle Entwicklung, sondern etwas ganz normales, und nicht solch ein „Quantensprung“ wie es gerne von Buzzword-Benutzern genannt wird.

Zu dem Thema muß man aber auch sagen, daß es einige ganz interessante Abhandlungen gibt. Bei D-Frag, zum Beispiel, wurde gemäß dem eigentlichen Hauptthema der Seite eine Parallele zwischen Spielen und der Neuen Bewegung™ gezogen, welche sich ganz interessant liest – selbst wenn ein gewisser Fanboy im Autor steckt, der sich aber zum Glück auch selber auf die Schippe nimmt.

In Nachforschungen zum Begriff stolperte ich auch über ein sehr nettes Fundstück, welches sich selbst den „Web 2.0 Validator“ schimpft. Angelehnt an den W3C Validator überprüft diese Seite einen vom Benutzer übergebenen URL mit diversen Tests auf seine „Web 2.0-Punktzahl“, darunter so nette Perlen wie „Is in public beta?“, „Mentions Less is more?“, „Uses the blink tag?“ und „Has AdSense?“. Einfach mal ausprobieren.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

Ein Gedanke zu „Modewörter: Web 2.0“

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