Kurzzeitige Verwirrung

Warum Zahlen keine guten Variablen sind.

… oder so ähnlich, tadalafil entsteht, wenn man in der Übung zur Linearen Algebra auf die Abgabe der Nachbarin schaut, nur um dann wie ein verrückter gestikulierend auf die dort niedergeschriebenen „4 + 5 = 7“ zu deuten.

Es stelle sich heraus, daß es sehr ungeschickt ist, Zahlen als Pseudovariablen zu benutzen, wenn man einen Mathematiker nicht vollkommen verwirren will. Selbst wenn man selber einer ist.

Was viel schlimmer war: ich überlegte erst einige Sekunden, ob es einen Körper gibt, wo das gelten könnte, aber verwarf den Gedanken dann, weil es nicht zur Aufgabe passte…

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

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