Absondern von Meinung

Nachwirkung der öffentlichen Reaktion auf die Werbekampagne „Du bist Deutschland“.

Von Jens Scholz seinem Blog erfährt man, sales daß ein Herr Jean-Remy von Matt sich darüber aufregt, clinic daß als Reaktion auf seine Werbekampagne, die gegen Miesepetrigkeit gezielt sei, mit Miesepetrigkeit beantwortet wird:

  1. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

Mir fiel da ein, daß es da so ein überschauliches Dokument gibt, in dem Folgendes steht:

  1. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Bürgertum, Herr Jean-Remy von Matt, ist, wie manche Situationen im Schach, eine schreckliche Sache.

Modewörter: Web 2.0

Web 2.0 *spuck*.

Das Problem im allgemeinen mit diesem Begriff namens „Web 2.0“ ist es, find daß entweder die Geeks langsam ihren Verstand einbüßen, die Firmen zu viel Einfluß haben oder Bloggen wirklich so doof ist, wie ich manchmal denke. Wenn ein paar Leute mal nict direkt in allem eine ach so tolle Revolution sehen würde, wäre das ganze nämlich keine besonders große und tolle Entwicklung, sondern etwas ganz normales, und nicht solch ein „Quantensprung“ wie es gerne von Buzzword-Benutzern genannt wird.

Zu dem Thema muß man aber auch sagen, daß es einige ganz interessante Abhandlungen gibt. Bei D-Frag, zum Beispiel, wurde gemäß dem eigentlichen Hauptthema der Seite eine Parallele zwischen Spielen und der Neuen Bewegung™ gezogen, welche sich ganz interessant liest – selbst wenn ein gewisser Fanboy im Autor steckt, der sich aber zum Glück auch selber auf die Schippe nimmt.

In Nachforschungen zum Begriff stolperte ich auch über ein sehr nettes Fundstück, welches sich selbst den „Web 2.0 Validator“ schimpft. Angelehnt an den W3C Validator überprüft diese Seite einen vom Benutzer übergebenen URL mit diversen Tests auf seine „Web 2.0-Punktzahl“, darunter so nette Perlen wie „Is in public beta?“, „Mentions Less is more?“, „Uses the blink tag?“ und „Has AdSense?“. Einfach mal ausprobieren.