Merkbefreite Spielehersteller

Zeitbegrenzte Spieledemos sind der Horror.

Es gibt ganz einfache Methoden, sale Umsatz zu vermeiden: keine Möglichkeit geben, zu testen, ob das Spiel überhaupt bei einem läuft.

So geschehen bei „FEAR“: Ich habe mir gerade nochmal die (650 MB schwere) Demo-Version des Spiels heruntergeladen, um zu testen, ob – dank neuen Treibern – eventuell ein angenehmeres Spielgefühl im Punkte Geschwindigkeit erreicht werden kann.

Pustekuchen. Die Demo läßt sich nicht mehr starten, sondern ruft einfach nur noch kommentarles den Browser auf, und versucht, die Spiel-Webseite zu laden. Der übliche Trick, Systemzeit zurückstellen, wird damit quittiert, daß die Systemzeit verstellt worden sei, und man die „Original-CD/DVD“ einlegen sollte, um die Software auf das aktuelle Datum zu aktualisieren. Meine Reaktion: WTF?

Verarme ich halt nicht so schnell, auch gut.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

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