What type of RPG player are you?

Web-Test: „What kind of RPG player are you?“

You scored as Storyteller. You’re more inclined toward the role playing side of the equation and less interested in numbers or experience points. You’re quick to compromise if you can help move the story forward, and get bored when the game slows down for a long planning session. You want to play out a story that moves like it’s orchestrated by a skilled novelist or film director.

Storyteller 100%
Method Actor 92%
Tactician 75%
Casual Gamer 50%
Specialist 42% [42!]
Power Gamer 33%
Butt-Kicker 33%

(Leicht abgeändert, da die Tabelle ekelhaft war.)

per Axel

Die Jungfrauen-Theorie der natürlichen Auslese

Vorsicht, Drogen. Eine Theorie bezüglich formalisierter Genetik.

Hat sich eigentlich schon mal jemand gewundert, cheap warum eigentlich immer wieder gerade Jungfrauen bei diversesten Opferritualen ihre sterbliche Hülle verlassen müssen, advice um dem oder den Praktizierenden magische oder vergleichbare Kräfte zu verleihen? Seien es nun in Vampirgeschichten, case wo bevorzugt Jungfrauen ausgesaugt werden, oder eine beliebige Horrorgeschichte, wo eine Jungfrau auf dem Altar ihr Blut im Rahmen des gerade modischen Opferungsritual lassen muß, es wird immer ziemlich viel Wert drauf gelegt, daß auf jeden Fall eine Jungfrau das Zeitliche segnet. Hin und wieder stellt man sich dann doch die Frage, warum es eigentlich genau eine Jungfrau sein muß? Gibt es nicht noch andere, viel stärkere Repräsentationen von Magie? Ist die „Reinheit“ wirklich das Wichtigste?

Denken wir aber auch einmal daran, warum gerade ältere und folkloristische Geschichten so etwas enthalten. Davon gibt es natürlich viele, aber sie verfolgen im Prinzip eine gleiche Grundmaxime: das Vermitteln von Wissen und Verhaltensweisen. Auch bei all den Geschichten um das jeweils aktuelle Monster des Tages kann man immer noch eine sinnbestimmende Grundlinie neben dem Unterhaltungswert feststellen: „Hüte Dich vor dem, was fremd und unbekannt ist.“ Gerade bei Kindern haben Monstergeschichten ja den Erfolg, daß sie teilweise vor dem Schlafengehen in Begleitung einer sicheren Person erstmal ihr Zimmer auf Monster sondieren wollen. Meines Erachtens ein ziemlich guter Lerneffekt in Hinsicht auf persönliche Sicherheit, wenn er auch leider über die Zeit hinweg bei vielen entkoppelt wird – welches in manchen Fällen gar zur Nominierung für die Darwin Awards führt.

Natürlich wissen wir ja, daß viele Geschichten, die man Kindern erzählt, eine „Moral“ haben – aber achten Menschen – sofern sie denn ihren Kindern überhaupt noch Geschichten erzählen, und sie nicht vor den Medien sitzen lassen, wie es leider viel zu oft in der aktuellen Erziehendengeneration geschieht – wirklich auch auf die Details in den Geschichten, die sie erzählen? Schließlich kann man auch aus diesen einige interessante Auslegungsideen ableiten, wenn man es denn nur im richtigen Rahmen interpretiert. Nehmen wir zum Beispiel den aus nicht wenigen Märchen bekannten Prinz von Schlagmichtot, der dem armen Dorfmädchen zur Rettung oder ähnliches kommt. Wie man gerade an jungen Mädchen sieht, hinterläßt die Prinzenfigur Eindruck (man sollte jetzt, wie ich gerade beim Schreiben, nicht plötzlich an die phallische Form der Prinzenrolle denken), und manche mehr, manche weniger träumen davon, einmal Prinzessin zu sein. Über den Umweg, einen Prinzen zu lieben, natürlich. Das, was bei erwachsenen schamlos als „Hochschlafen“ bezeichnet wird, ist bei kleinen Kindern noch irgendwie süß, von der allgemeinen Auffassung her. Aber darum geht es nicht.

Betrachten wir den Prinzen einmal aus der Sicht der genetischen Entwicklung des Menschen, die ja auch eine gewisse Rolle spielt. Sollte man meinen. Ist der Prinz, abstammend vom Adel, einer – im Idealbild, natürlich – starken und schlauen Schicht von Menschen, welcher kommt, um das arme Bauernmädchen zu retten (und zu schwängern, als logische Forsetzung von „sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“), nicht einer Musterfall für eine erfolgreiche Aufwertung des eigenen Erbgutes? Sehen wir es einfach mal idealisiert und ohne persönlichen Bezug: „das Volk“ ist die Masse der normalen Leute, Gene alle so irgendwie, mit vielen Schwankungen in den Bereich der „schlechten“ Genzusammenstellung und wenigen in den Bereich der „Guten“. „Der Adel“ hingegen ist das strahlende Beispiel eines Ritters in glänzender Rüstung (fällt was auf?) einer wahren Genkraftpackung. Wenn es nun jemand aus dem niederen Bereichen schafft, sich einen aus dem Adel zu schnappen, haben sie dann nicht mehr oder weniger eine Lottogewinn heimgefahren, aus Sicht von Mutter Natur?

Und unter der selben Logik wollen wir uns jetzt mal anschauen, was es mit Jungfrauen auf sich hat. In einer Vielzahl von Geschichten taucht das scheinbar unscheinbare Detail „Blut einer Jungfrau“ oder ähnlich auf, ergo auf jeden Fall auch eine auf längere Sicht gesehen tote Jungfrau. Die oberflächliche Begründung lautet, daß eine Jungfrau ob ihrer angeblichen Reinheit von der Last des Geschlechtsverkehrs (Freud würde sich im Grabe herumdrehen!) ein besonderes geeigneter Quell von Magie wäre. Was ist aber, wenn man es mal wieder zweckpraktisch betrachtet: alle Leute, die sich von so etwas irrleiten lassen, werden natürlichen meinen, daß in ihren Blutopferritualen zwingend das Blut einer Jungfrau erforderlich ist, und Jungfrauen werden natürlich ihr Bestes daran geben, nicht Jungfrau zu bleiben, wenn die Gefahr einer Opferung besteht. Nur, was ist an einer Jungfrau so falsch?

Aus Sicht der Genetik ist die Sache einfach: „Wenn sie keine Kinder kriegt, dann ist irgendwas mit ihr falsch.“ Denn aus genetischer Sicht ist die ganze Gesellschaft nur eine reine Ritualisierung des Fortpflanzungsprozesses, weswegen „gesellschaftsbedingte“ Jungfräulichkeit nicht zählt. Wenn also Mann bei der Frau nicht zum Stoß kommen will, heißt es, daß es Gründe gibt, die dagegen Sprechen. Zum Beispiel einfach ein schlechter Satz Gene, daß die Männer sich gar nicht dabei sehen lassen wollen, die Frau zu besteigen, oder irgendwelche Krankheiten, oder Zeugungsunfähigkeit, oder, oder, oder. Die Liste ist lang.

Nun kombinieren wir unser Aussagen, und finden, daß es eine Tendenz dazu gibt, die Leute dazu verleiten, die „schwachen“ Elemente aus dem eigenen Genpool zu entfernen, auf teilweise brutale Art und Weise. Und somit spiegelt sich doch gerade in der Moral solcher Geschichten ideal das Prinzip der natürlichen Auslese wieder.