Die einfachen Freuden

Was man immer so alles erleben kann, wenn man alte Sachen auspackt.

Man fühlt sich so richtig wollig-warm im Herz, cialis wenn man beim Aufmachen einer CD-Hülle so etwas liest:
Systemanforderungen

  • Betriebssystem: Windows® 95 [der einzige strittige Punkt]
  • Prozessor: Pentium™ 100 MHz (133 MHz empfohlen)
  • Speicher: 32 MB RAM
  • Verfügbarer Festplattenspeicher: 100 MB
  • CD-ROM: 4-fach Laufwerk
  • Audio-System: 100% Sound Blaster™-kompatibel
  • Video-System: VGA mit mindestens 256 Farben
  • Eingabegerät: Maus [hier würde ich noch dezent eine Tastatur erwähnen]

Total Annihilation: The Core Contigency – eins der besten Echtzeit-Strategiespiele aus den Zeiten, prostate wo die Spiele noch schön und gut waren.

NACHTRAG: Lob, tadalafil fettes Lob! So ein richtig altes, tolles Spiel wie Total Annihilation läßt sich problemlos auf eine Auflösung von 1280 * 800 Pixel einstellen – da können sich aktuelle Spiele eine dicke Scheibe von abschneiden.

NACHTRAG #2: Noch mehr Lob an die Übersetzen, die alle alten Sprachdaten in den Originaldaten zurückgelassen haben, so daß ich mir gerade meine deutsche Version zu einer englischen Umbasteln kann.. Naja, größtenteils. Bei der Originalkampagne fehlen dann doch die englischen Sprachdateien.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

4 Gedanken zu „Die einfachen Freuden“

  1. Oh ja! Total Annihilation! Das war wirklich klasse damals – ich habe es noch auf Jahre hinaus als *das* Online-Spiel gespielt. *seufz*

    Man wird alt …

  2. Um 07:49 war ich, glaube ich, gerade im Bett… *hust*
    Naja, ich spielte ein bißchen mit den vorhandenen Total Conversions rum, und finde es:
    a) Schade, daß TA:Mutation die Karten für TA:IW offenbar nicht annehmen will.
    b) Lächerlich, was für absolut überpowerten Mist es bei ‚TAUCP‘ gibt.
    c) Beängstigend, was eine Vulcan auf Metal Islands anrichtet.

  3. Wirklich glorreich ist TA erst, wenn man mit richtig guten Gegnern online spielt. Kein Konkurrent hat jemals mit solch einfachen Spielprinzipien dieselbe strategische Tiefe erreicht.

    Gehe er zu http://www.clan-sy.com/frame.html und hole sich den Demo Recorder. Dann gehe er zu FileUniverse.com und hole sich aufgezeichnete Spiele, die dort unter »Total Annihilation« und folgend unter »Demos« erhältlich sind, vorzugsweise jene die bei Sortierung nach »Hits« als erstes angegeben werden.

    Die Dokumentation des Demo Recoders stammt übrigens aus meiner Feder, und ich war mehrere Jahre als Vizewebmaster bei TAUniverse.com tätig.

  4. Ah, da kommt Deine dunkle Vergangenheit als Windows-User und -Zocker an die Tage, Aristoteles? :)

    Echtes Multiplayer ist eigentlich nur mal gelegentlich mit Freunden mein Ding, ich spiele selten irgendetwas mir irgendwem (hauptsächlich FPS), aber Total Annihilation war immer wieder ein lustiges Spiel. Ist nur schade, wenn der andere Gegner etwas stumpf wird und versucht, auf die Endlösung durch Atomraketen zu setzen.

    Danke für den Tipp mit dem Demo Recorder; ich hatte mich schon vorhand mit ein paar hundert MB an Mods und Patches eingedeckt, wovon einige gar nicht mal so schlecht sind (vor allem der ÜberHack wirkt sehr abgerundet).

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