Frauen, Beziehungen und der ganze Dünnpfiff

Warum man manche Frauen zur Hölle und zurück jagen will.

Der Rant zum Freitag

An alle Frauen: der nachfolgende Text ist stellenweise stark frauenfeindlich, also überspringt ihn einfach. Ist besser für euch. Und Vorwürfe machen darf man mir nicht, schließlich habt ihr auch oft eine sehr männerfeindliche Laune.

Friday evening
the blood’s still on my hands
To think that she would leave me now
For that ungrateful man

(Dream Theater, „Finally Free“, from the album „Scenes from a Memory“)

Frauen sind ja schon ein interessantes Phänomen (wie auch immer man das Wort jetzt wirklich schreibt – ist mir scheissegal). Man findet ja immer wieder Beweise dafür, dass die meisten von ihnen einen einfach nur ausnutzen wollen, sei es aus den diversesten Gründen.

Das Schlimme daran ist: Wir blöden Männer fallen immer und immer wieder darauf rein.

Wir können nichts dafür: wir sind den Frauen verfallen, und sie schmieden derweil die Pläne. Ich bin nicht fähig, zu unterscheiden, ob manche Ihre Entschuldigungen wirklich ernst meinen oder nicht. Dafür wurde ich schon zu viel verarscht und mißbraucht (Hallo, Kati). Die einzige Möglichkeit, die mir bleibt: wenn alles passiert ist meinen Frust darüber auslassen. Es ist eigentlich egal, ob irgendwer zuhört, Hauptsache, man kann es irgendwo rausschreien. Wofür sind Blogs auch sonst da. Da dummerweise passt Frustfressen nicht in die aktuellen Abnehmpläne, muss halt ein Haufen Elektronen herhalten.

Beobachtung #1: das „Guter Freund“-Problem.
Wie viele von uns kennen es denn nicht? Wer hat nicht schon so oft einen Satz wie „Lass uns Freunde bleiben“, „ich finde, Du bist mein bester Freund“ oder „ich mag Dich wirklich gern“ gehört? Warscheinlich sehr viele. Und wer von diesen Leuten mochte die Frau nicht mehr, als gut für ihn ist, wer von denen hätte es nicht lieber, wenn sie das kleine Wort „bester‘ weglässt? Unwesentlich weniger.

Nun stellt sich die Frage: was soll man tun? Loyal und ergeben wie man ist der Frau trotzdem hinterherlaufen wie ein Hund an der Leine, in der Hoffnung, dass sich vielleicht irgendwann mal etwas ändert? Oder sollte man vielleicht lieber ganz offen versuchen, ihr direkt die Lage zu erklären?

Aus meiner Erfahrung: Das glaube ich nicht, Tim. Es hat alles keinen Zweck. Egal, wie toll man sich verhält oder ob man es ihr offen ins Gesicht sagt, die Frau wird keine Einsicht zeigen. Das einzige, was man damit im letzteren Fall erreichen könnte, wäre, dass sie sich deswegen etwas schlecht fühlt. Das verändert aber an der Gesamtsituation rein gar nichts: alles ist schon wie festgefroren, und das einzige, was passieren könnte, ist, dass die Welt in fünf Minuten untergeht und sie unbedingt noch mal vorher Sex haben will. Ansonsten ist da nicht mehr viel zu machen.

Daher: Männer, lasst euch nicht in die Stellung eines besten Freundes drangsalieren, wenn ihr was von der Frau wollt. Es macht euch nur Frust, und man hilft ihr nur ohne dafür auch nur den Ansatz einer Belohnung zu kommen.

Beobachtung #2: Der Hang zur Unentschlossenheit
Gegeben eine Situation mit einer Frau und zwei Männern: einmal ihrem Lebenspartner und dann wem anders, dem sie in einem Moment geistiger Schwäche verfällt.

Ein oft nicht wahrgenommenes Fakt: Frauen sind genau so hormongesteuert wie Männer.

Das ist wunderbar schön und toll, wenn der attraktive Andere auch nicht viel mehr will als Sex. Dann ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber wehe, der Mann mag die Frau. Dann sollte er es am Besten direkt sein lassen und gar nicht erst darauf eingehen. Es spart sehr viel Frust, wenn man die ganze Sache über einen längeren Zeitraum betrachtet: man hat zwar die tollen Momente dabei, aber man spart sich die wahnsinnige Unsicherheit, man zerbricht sich nicht andauernd über alles den Kopf und fällt nicht so tief, wenn man dann unweigerlich fallen gelassen wird.

In anderen Worten: am besten nur nach Sex suchen, echte Beziehungen findet man bei solchen nicht. Und selbst die besten Vorsätze sind Essig, wenn man schwach wird, also nützt es nichts, sich sowas wie „Niemals was mit einer Vergebenen anfangen“ zu sagen.

Um mehr zu diesem Thema aus Sicht einer Frau zu erfahren, sollte man sich einfach mal „Das Spiel“ von Annett Louisan anhören. Es ist zwar nicht zu hundert Prozent der gleiche Fall, aber sehr nah dran.

Beobachtung #3: Das schlichte Ignorieren
Nichts stinkt mehr, als von Frauen ignoriert zu werden, wenn man versucht, sie näher kennenzulernen.

Die schiere Arroganz, mit der sie einfach gar nicht auf Leute eingeht, ist wahrscheinlich nur selten zu finden. Die meisten sind wenigstens so nett und pflegen dann aus Höflichkeit etwas Kontakt. Zu diesem Thema gibt es gar nicht mehr zu sagen.

Das hier ist jetzt bei weitem kein seitenlanger Beitrag mit Verbesserungsvorschlägen für die Frauen, oder sowas in der Richtung. Das habe ich aber auch gar nicht vor. Wie es mir gerade jemand sagte, wenn auch nicht voll in diesem Kontext: „Frauen scheinen sich durch besonders miese Art beweisen zu wollen“. Deswegen werden sie sich warscheinlich gar nicht bessern, da sie ja auch so immer einfach einen Kerl um den Finger wickeln können, der es ihnen besorgt. Und reich ist.

Kommentare deaktiviert, ich will mein kaputtes Weltbild behalten.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.