Déjà-vue

Pessimistische Schwarzmalerei ob der drohenden braunen Welle.

online 1518,358020,00.html“>NPD will über Direktmandate in den Bundestag (SPIEGEL Online)

Die Nachfolger der NSDAP und DNVP koalieren wieder. Aber immerhin muss der Bundeskanzler mit ihnen (noch) kein Kabinett bilden und gehört auch nicht einer der beiden Parteien an. Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnte das noch eintreten. 30. Januar 1933 lässt grüßen.

Immerhin ist das Land schon schwarz angemalt, da muss man es nicht mehr sehen.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

4 Gedanken zu „Déjà-vue“

  1. Naja, die PDS hat 2002 auch ihre zwei Wahlkreise gewonnen, der Dritte ging ja an Ströbele. Allerdings gibt es wohl kein rechtes Äquivalent zu Kreuzberg, erst recht nicht wenn die Rechten sich im sächsischen Landtag dermaßen daneben benehmen.

    Die PDS wird ihre drei Mandate wohl schaffen, aber die 5% wünsch ich ihnen trotzdem.

  2. PDS ist mir jetzt weniger schlimm als die Rechtsextremisten. Und jetzt müssen wir noch darauf warten, dass Lafontaine erkennt, dass es in Deutschland keine gemeinsamen Listen gibt. :)

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