Lästerfix: Plagiate

Aufregen über den Plagiaritismus.

Während ich hier auf diverse Downloads warte und mir zusätzlich noch ernsthaft überlege, prescription ob ich mich nicht für die näher Zukunft verdamme, generic indem ich mir Guild Wars anschaffe, fiel mir bei zufälliger Betrachtung eines Google-Resultates doch auf, wie dumm doch manche Plagiateure sein können.

Der ein oder andere mag aus der Star Wars-Reihe vielleicht den sogenannten Sith Code kennen, der da lautet:

Peace is a lie, there is only passion
Through passion, I gain strength
Through strength, I gain power
Through power, I gain victory
Through victory, my chains are broken
The Force shall set me free

Offenbar finden einige Leute diesen Spruch richtig toll — vielleicht wegen der vielen Ts — und nehmen diesen dann als ihr eigenen Motto. Aber dem nicht genug! Man stelle sich nun vor, irgendein seltsamer Mensch sagt, dass er für seine virtuelle Gilde bei einem Online-Rollenspiel einen Spruch braucht, und der Sith Code kommt ihm ganz recht. Also verändert man diesen leicht und setzt ihn ohne weitere Quellenangabe als „der Code“ ins Netz. Getreu dem Motto: schaut mal, ich kann sowas tolles schreiben.

Ich würde es ja verstehen, wenn er dann vielleich noch irgendwo ein „dies ist eine Abwandlung des Sith Code“ oder etwas in der Art dazu schreibt; natürlich ist auch das nicht immer nötig, schließlich kann man auch raffinierte Anspielungen machen. So, aber, ist das einfach nur falsch.

Wie man sich denken kann, ist dies natürlich nicht genug. Der gescheite Gildenherrscher sollte natürlich immer darauf Wert legen, dass seine persönliche Meinung in der eigenen Doktrin wiedergespiegelt wird. Also fängt man an, Kommentare zu den einzelnen Versen seines Codex zu verfassen.

Sigh.

Und spätestens jetzt fühlt man sich wie ein Mitglied einer Selbsthilfegruppe, die mit ach so hilfreichen Sprüchen eine aus einem Buch geklaute Philosophie den Leuten näherbringen will.

O tempora, o mores.

Autor: Tobias Wolter

Der Autor dieses Blogs fällt in die Kategorie jener seltsamen Menschen, die viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringen, und ist somit auch in sozialer Hinsicht etwas anders gepolt als die meisten Menschen in dieser schönen neuen Welt, welche seine Heimat darstellt — daher auch der Titel des Blogs. Ganz dem Cliché folgend hat sich der Autor im Lauf seines Lebens schon einigen seltsamen Entscheidungen hingegeben, welche nicht ganz zeitgemäß scheinen, zum Beispiel den Verzicht auf eine gute Abiturnote zu Gunsten der eigenen Freizeit, die Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr, im Gegensatz zur Annahme der Fluchtmöglichkeiten des Wehrersatzdienstes, und dem Studium der Mathematik an der Universität zu Köln. Zu finden ist er derzeit in Hürth bei Köln, wo er es immer noch nicht geschafft hat, durch exzessives Verlinken der Wikipedia sich sponsorn zu lassen.

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