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	<title>Kommentare zu: Der Spass mit Ubuntu</title>
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		<title>Von: some1</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2005/04/17/der-spass-mit-ubuntu/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>some1</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2005 11:54:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hinzufügen sollte man auch noch, das der Unmut auf der Debianseite auch dadurch entsteht, das gerade die Leute die für Debian-infrastruktur zuständig sind, nun von Ubuntu bezahlt werden. 

Diese Leute geben sich nicht die allergrösste Mühe die Blockingpoints von Debian (security, autobuilder, neue Pakete, PGP-Keys) zu beheben, indem sie zurücktreten oder wenigstens zulassen das sich der Kreis der Verantwortlichen vergrössert. Sie sitzen auf den Funktionen und spielen Single Point of Failure. Teilweise vergössern sie die Probleme noch, wenn plötzlich Autobuilder nach monatelangen Betrieb abgelehnt werden, nur weil der Maintainer der Autobuilder bisher nicht Debian-Developer ist (weil er vom DebianAccountManager nach Durchlauf aller anderen Hürden abgelehnt wurde.)

So etwas riecht schnell nach Sabotage. Leider ist die Debianleitung bisher nicht willens oder in der Lage diese Leute aus diesen Positionen zu entfernen. Die Angst das diese Leute bei einer offiziellen Entmachtung verbrannte Erde hinterlassen ist wohl zu gross.


</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hinzufügen sollte man auch noch, das der Unmut auf der Debianseite auch dadurch entsteht, das gerade die Leute die für Debian-infrastruktur zuständig sind, nun von Ubuntu bezahlt werden. </p>
<p>Diese Leute geben sich nicht die allergrösste Mühe die Blockingpoints von Debian (security, autobuilder, neue Pakete, PGP-Keys) zu beheben, indem sie zurücktreten oder wenigstens zulassen das sich der Kreis der Verantwortlichen vergrössert. Sie sitzen auf den Funktionen und spielen Single Point of Failure. Teilweise vergössern sie die Probleme noch, wenn plötzlich Autobuilder nach monatelangen Betrieb abgelehnt werden, nur weil der Maintainer der Autobuilder bisher nicht Debian-Developer ist (weil er vom DebianAccountManager nach Durchlauf aller anderen Hürden abgelehnt wurde.)</p>
<p>So etwas riecht schnell nach Sabotage. Leider ist die Debianleitung bisher nicht willens oder in der Lage diese Leute aus diesen Positionen zu entfernen. Die Angst das diese Leute bei einer offiziellen Entmachtung verbrannte Erde hinterlassen ist wohl zu gross.</p>
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		<title>Von: HE</title>
		<link>http://sozial-herausgefordert.de/2005/04/17/der-spass-mit-ubuntu/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>HE</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2005 01:43:26 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht sollte man ja noch erwähnen, dass Ubuntu in einer besonders kritischen Zeit entstanden ist - Debian hat es seit dem Sommer 2002 nicht geschafft, ein stabiles Release zu produzieren. Natürlich gibt es Planungen für ein neues Release, die werden aber ständig durch (a) dämliche Developer, die Mist bauen oder (b) Dämliche Admins, die Maschinen nicht am Laufen halten oder (c) sinnlose Philosophie-Diskussionen zum Thema Freiheit torpediert.
Ubuntu hat dagegen innerhalb von 10 Monaten 2 vollständige, funktionierende und überzeugende Releases auf die Stunde genau nach dem vorgesehenen Plan produziert.

Natürlich wäre Ubuntu garnicht möglich ohne Debian, schließlich wird sehr viel einfach direkt übernommen:
 - Ein hübscher, gut übersetzter Installer (Der neue debian-installer)
 - Das perfekt funktionierende Paket-Management (dpkg und apt-get, beides Debian-Entwicklungen)
 - Stabile Infrastruktur (aufbauend auf dak, den Debian Archiv-Tools)
 - Das riesige Software-Angebot in Ubuntu (das im Prinzip zum großen Teil nur aus Debian-Paketen besteht, die in der Ubuntu-Umgebung neu kompiliert werden)
Der &quot;Ruhm&quot; dafür geht an Ubuntu, die Arbeit wurde von Debian-Entwicklern geleistet.
Das frustriert diese natürlich enorm, weil bei Entwicklern von Freier Software immer wieder ein &quot;Schaut was ich kann, sehr her wie toll ich bin!&quot; mitschwingt - und durch das Umlabeln wird die Aufmerksamkeit natürlich abgelenkt. Wer das nicht verträgt, kann aber vermutlich nicht mit der Entwicklung Freier Software glücklich werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man ja noch erwähnen, dass Ubuntu in einer besonders kritischen Zeit entstanden ist — Debian hat es seit dem Sommer 2002 nicht geschafft, ein stabiles Release zu produzieren. Natürlich gibt es Planungen für ein neues Release, die werden aber ständig durch (a) dämliche Developer, die Mist bauen oder (b) Dämliche Admins, die Maschinen nicht am Laufen halten oder © sinnlose Philosophie-Diskussionen zum Thema Freiheit torpediert.<br />
Ubuntu hat dagegen innerhalb von 10 Monaten 2 vollständige, funktionierende und überzeugende Releases auf die Stunde genau nach dem vorgesehenen Plan produziert.</p>
<p>Natürlich wäre Ubuntu garnicht möglich ohne Debian, schließlich wird sehr viel einfach direkt übernommen:<br />
 — Ein hübscher, gut übersetzter Installer (Der neue debian-installer)<br />
 — Das perfekt funktionierende Paket-Management (dpkg und apt-get, beides Debian-Entwicklungen)<br />
 — Stabile Infrastruktur (aufbauend auf dak, den Debian Archiv-Tools)<br />
 — Das riesige Software-Angebot in Ubuntu (das im Prinzip zum großen Teil nur aus Debian-Paketen besteht, die in der Ubuntu-Umgebung neu kompiliert werden)<br />
Der “Ruhm” dafür geht an Ubuntu, die Arbeit wurde von Debian-Entwicklern geleistet.<br />
Das frustriert diese natürlich enorm, weil bei Entwicklern von Freier Software immer wieder ein “Schaut was ich kann, sehr her wie toll ich bin!” mitschwingt — und durch das Umlabeln wird die Aufmerksamkeit natürlich abgelenkt. Wer das nicht verträgt, kann aber vermutlich nicht mit der Entwicklung Freier Software glücklich werden.</p>
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